Physiotherapie

Tai Chi - Gesundheit und Heilung

Gesundheitliche Aspekte des Tai Chi - chinesische Medizin

Tai Chi und TCM

Tai Chi entwickelte sich in China innerhalb der grossen Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die TCM sieht als Grundlage von Gesundheit Qi (Energie), dessen Fluss in den Meridianen und das Energiegleichgewicht an. Durch verschiedenste Methoden versucht die TCM Ungleichgewichte zu beseitigen, Energie zu stärken oder "umzuverteilen". Dazu gibt es Methoden aus allen Lebensbereichen wie Ernährungslehre, Heilkräuterbehandlung, Akkupunktur, Massagen aber auch körperliche Übungen wie Qi Gong, Tai Chi oder Meridiandehnübungen etc.

Tai Chi

Die TCM betont besonders den prophylaktischen Aspekt der Medizin und "Energieübungen" gehören in der TCM zum prophylaktischen Alltag. Hier spielen Qi Gong und Tai Chi eine besonders grosse Rolle. Tai Chi ist in der Lage den Energiefluss im Körper zu regulieren und zu stabilisieren und regelmäßiges Training von Tai Chi stellt somit einen wesentlichen Teil der medizinischen Prophylaxe gemäß TCM dar.

Energiearbeit in Form von Körperübungen sind also ein wesentlicher Bestandteil der TCM.

Tai Chi und Körpertraining

Tai Chi schult alle Aspekte des Körpers in besonderem Masse. Egal ob Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Körperwahrnehmung, Gleichgewicht usw. Kaum ein körperliches Training kann den Körper so umfassend trainieren wie Tai Chi. Weiters werden Bewegungen besonders schonend durchgeführt, so dass fast jeder in der Lage ist Tai Chi zu praktizieren. In klinischen Studien wurde so der positive EInfluss auf Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem, Psyche, Schmerzempfinden, Gleichgewicht usw. nachgewiesen.

Tai Chi stellt damit somit ein besonders breit gestreutes Training verschiedenster körperlicher Aspekte dar und ist gleichzeitig besonders schonend